Die Grenadierkompanie
Gegründet 1963 · Gemeinschaft, Tradition und gelebte Kameradschaft
Die Grenadierkompanie seit 1963
„Gemeinschaft mit Haltung – und ein Herz für Tradition.“
1963 gründeten junge Schützen aus den Jungschützen die Grenadierkompanie – als eigene Formation mit starkem Gemeinschaftsgeist, markanter Uniform und dem festen Wunsch, als Freunde und Kameraden zusammenzubleiben.
1963: Gründung der Grenadierkompanie aus den Jungschützen.

Wie alles begann
Zu Beginn der 1960er sammelten sich viele junge Männer in den Jungschützen. Um nicht altersbedingt auf andere Kompanien verteilt zu werden oder gar der Bruderschaft verloren zu gehen, reifte die Idee einer eigenen Formation. 1963 fiel schließlich die Entscheidung: Die Grenadierkompanie wird gegründet.
Sieben Jungschützen, die wegen des Erreichens der Altersgrenze von 25 Jahren anderen Kompanien hätten beitreten müssen, beschlossen, als Freunde und Kameraden zusammenzubleiben. Genau daraus entstand der starke Gemeinschaftsgedanke, der die Grenadiere bis heute prägt.
Die Gründungsgeschichte im Detail
Ganz einfach war der Start allerdings nicht. Einer neuen Kompanie sollten eigentlich mindestens zehn Mitglieder angehören, und zudem gab es im Vorstand die Sorge, dass sich bei zu vielen Kompanien „Vereine im Verein“ entwickeln könnten. Die Gefahr einer Spaltung der Bruderschaft stand im Raum.
Das Mitgliederproblem wurde jedoch mit einer guten Portion Ideenreichtum gelöst: Neben den sieben ausscheidenden Jungschützen präsentierte man dem Vorstand noch drei weitere Mitglieder. Dazu gehörten Hugo Schenke und Wilhelm Meier, die augenzwinkernd „ein Jahr älter gemacht wurden“, sowie Manfred Merfeld, der nach der Geburt seines Sohnes plötzlich Mitglied der Bruderschaft war und gleich Spieß der neuen Kompanie wurde.
Nachdem das damalige Vorstandsmitglied Hermann Weitz auch die letzten Bedenken ausräumen konnte und den Vorschlag machte, sich „Grenadierkompanie“ zu nennen, war die neue Formation geboren.
Die ersten Auftritte
Zum Patronatsfest am 20. Januar 1964 traten die Grenadiere – mangels rechtzeitiger Fertigstellung der Uniform – noch in „Räuberzivil“ an. Spätestens zum Schützenfest 1964 war es dann so weit: Die Kompanie marschierte erstmals in neuer Uniform auf und setzte damit ihr bis heute prägendes Bild.
Gemeinschaft mit Geschichte
Mit Stolz blickt die Grenadierkompanie auf viele Jahrzehnte gelebte Gemeinschaft, Kameradschaft und Tradition zurück. Trotz aller Veränderungen im Laufe der Jahre ist eines immer gleich geblieben: das Ziel, den Zusammenhalt zu stärken und das Schützenwesen mit Leben zu füllen.
Besonders bemerkenswert ist, dass seit 1963 mit Hugo Schenke und Carl-Peter Cremers noch immer Gründungsmitglieder aktive Vereinsmitglieder sind. Auch im Generalstab und im Vorstand ist die Grenadierkompanie stark vertreten.
Was uns ausmacht
Die Grenadiere pflegen ein starkes Eigenleben mit Kompaniefesten, Ausflügen und Aktionen – aber stets im harmonischen Miteinander mit allen Zügen. Der sportliche Ansporn gehört ebenso dazu wie die Verlässlichkeit bei Veranstaltungen im Dorf und in der Bruderschaft.
Engagement im Dorf
Auch über das Schützenfest hinaus sind die Grenadiere im Dorfleben aktiv. Über viele Jahre organisierten und leiteten sie das Sermer Fußballturnier und sind bis heute bei verschiedenen Veranstaltungen als helfende Hand im Einsatz.
Auch intern wird die Gemeinschaft gepflegt – etwa bei der jährlichen Fahrradtour an Fronleichnam mit anschließendem Grillabend sowie bei mehrtägigen Ausflügen.




























